„Landesstelle in acht afrikanischen Ländern aktiv…“ - Erfolgreiche Seminare für Teilnehmende aus Afrika in Berlin
Die Berufs- und Arbeitspädagogik stand im Mittelpunkt der Seminare, die die Landesstelle für Teilnehmende aus afrikanischen Staaten zweimal an der Peter-Lenné-Schule anbot. Das erste Seminar fand im Juni 2023 für 17 Teilnehmende aus sieben afrikanischen Staaten statt (Burkina Faso, Elfenbeinküste, Kamerun, Mali, Mosambik, Togo und Tunesien). Als Kooperationspartner des Seminars für ländliche Entwicklung (SLE) an der HU Berlin wurden die Teilnehmenden mehrere Tage intensiv geschult.
Nach dem gemeinsamen Kennenlernen und einem Schulrundgang standen die berufspädagogischen Grundlagen am ersten Tag im Fokus der Betrachtungen. Am zweiten Tag folgten die berufspraktischen Grundlagen, in Kleingruppen wurde der fachliche Input zu unterschiedlichen Themen (Wassermanagement, Aquaponik, Bienenhaltung und biologische Landwirtschaft) von dem Dozententeam gegeben. Aufbauend auf die berufspädagogischen und berufspraktischen Kenntnisse erarbeiteten die Teilnehmenden abschließend am dritten Tag eigene Unterweisungsübungen. Diese wurden der Gruppe präsentiert, von den Teilnehmenden zusammen mit den Dozenten analysiert und ausgewertet. Das Feedback der Teilnehmenden zum Seminar war äußerst positiv und wurde als eine sehr gute Ergänzung zu den Seminaren des SLE betrachtet, die Verbindung von Wissenschaft und beruflicher Praxis unter besonderer Berücksichtigung der beruflichen Handlungskompetenz.
Das zweite Seminar im Oktober 2023 war ähnlich strukturiert, die Gruppe jedoch mit 23 Teilnehmenden aus Burkina Faso, Elfenbeinküste, Kamerun, Mali, Nigeria und Tunesien noch größer. Und es musste sowohl in französischer, als auch englischer Sprache gearbeitet werde. Auch dieses Mal lagen die fachlichen Schwerpunkte ähnlich, neben dem Wassermanagement war es Aquaponik und die biologische Landwirtschaft. Und wiederum war das Feedback der Teilnehmenden sehr gut, neben der guten Organisation waren es vor allen die praktischen Anwendungen, die auf ein sehr gutes Feedback stießen. Lediglich der Zeitansatz war zu knapp bemessen, gerne hätte das ein oder andere Thema aus Sicht der Teilnehmenden noch vertieft behandelt werden können.
Hoffen wir, dass die Teilnehmende ihre Erkenntnisse aus der Zeit in Berlin am SEL und der Landesstelle zum Wohl der Bevölkerung ihrer Heimatländer übertragen. Unser Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die das Seminar wohlwollend unterstützten, den Dozentinnen und Dozenten vom SLE und unserer Schule, sowie den Dolmetschern und Dolmetscherinnen.
Klaus Pellmann
Landesstellenkoordinator
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